Nein zum „Neuen Heimatschutz“

Das Bündnis Schule ohne Bundeswehr NRW unterstützt die Kundgebung gegen den öffentlchen Austellungsappell neuer Resevistenverbände am 14.6. in Essen als Bestandteil der Aktionstage für eine militärfreie Bildung und Forschung:

Am Freitag, den 14. Juni soll in Essen ein Verband der Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte (RSUKr) in einem öffentlichen Aufstellungsappell seine Tätigkeit aufnehmen. Dieser Verband aus Reservisten der Bundeswehr entspricht dem neuen Reservistenkonzept der Armee, mit dem die Reservisten stärker als bisher wieder an Unterstützungsleistungen für die Bundeswehr angebunden werden sollen. Dabei geht es zum einen um Wach- und Sicherungsaufgaben, zum anderen aber vor allem um „Verteidigungsaufgaben auf deutschem Hoheitsgebiet sowie Amtshilfe in Fällen von Naturkatastrophen und schweren Unglücksfällen, zum Schutz kritischer Infrastruktur und bei innerem Notstand“. Es geht um den Einsatz der Armee im Inneren, es geht auch um eine bessere Verknüpfung von aktiver Armee und Zivilgesellschaft, also um die Militarisierung der Gesellschaft.

Das Essener Friedenforum bereitet für den 14.6. ab 17 Uhr eine Protestaktion vor. Nein zum Neuen Heimatschutz in NRW! Gegen „Regionale Sicherungs- und Unterstützungskräfte“ und Innere Militarisierung! lautet das Motto des Aufrufs, das auch der Ostermarsch Rhein/Ruhr und die DFG-VK NRW mit unterzeichnet haben: Protest geg.RSUAufstell _Appell Z.Zollv.14.6.13.[5.]

Das Bündnis Schule ohne Bundeswehr NRW wird bei der Kundgebung mit einem Redebeitrag auf den Zusammenhang zwischen solchen öffentlichen Auftritten der Bundeswehr und den Werbeaktionen der Armee an den Schulen in NRW hinweisen.

Kommt am 14.6. nach Essen. Weitere Infos: http://www.essener-friedensforum.de/

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