Aachener Friedenspreis 2013 an drei Schulen

Das Bündnis „Schule ohne Bundeswehr NRW“ begrüßt die Vergabe des diesjährigen Aachener Friedenspreises an drei Schulen, die sich gegen die Werbebesuche der Bundeswehr gewandt haben. „Damit hat der Aachener Friedenspreis ein deutliches Zeichen gesetzt gegen alle Bestrebungen – auch in Bildungseinrichtungen -, die zunehmend in Kriegseinsätzen agierende deutsche Armee unkritisch als Normalität zu akzeptiert“, so Joachim Schramm von „Schule ohne Bundeswehr NRW“. Die drei ausgezeichneten Schulen waren die ersten einer inzwischen wachsenden Zahl von Schulen in ganz Deutschland, die sich gegen die Anwesenheit von Werbern und Rekrutierern der Bundeswehr in ihren Räumen aussprechen.

Debatte
Um diesen Preis ist eine öffentliche Diskussion entbrannt. Militärbefürworter machen Front gegen die Entscheidung. Unterstützung erhalten sie durch die Äußerung der Schulleitung der Hulda-Pankok-Gesamtschule in Düsseldorf, den Preis nicht annehmen zu wollen. Die Argumente dafür wechseln: Mal heißt es, der gewürdigte Beschluss der Schule von 2010 sei gar nicht erfolgt. Dann heißt es, er sei nicht rechtsfähig. Und dann heißt es auch schon mal, er sei nur anläßlich eines einzelnen konkret anstehenden Bundeswehrbesuchs gefasst worden.

  • Hier der dermalige Antrag der SchülerInnenvertretung  der Hulda-Pankok-Gesamtschule mit der aussagekräftigen Begründung.
  • Hier der Artikel der Schülerzeitung, in der über die einstimmige Annahme auf der Schulkonferenz vom 4.10.2010 berichtet wird.
  • Stellungnahme des Aachener Friedenspreises zur ablehnenden Haltung der Schulleiterin der Hulda-Pankok-Gesamtschule
  • Ein Kommentar auf den Nachdenkseiten
  • Eva Pankok die Tochter der Namensgeberin begrüßt Preisvergabe

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