Tagung „Keine Jugendlichen zur Bundeswehr“

Zu Beginn der neuen Amtszeit der großen Koalition stehen für die nächsten Jahre im Bereich Militärpolitik zwei folgenschwere Ziele im Raum: Kanzlerin Merkel bestätigte aktuell erneut den Plan, den Militäretat zu verdoppeln, um das 2%-Ziel der NATO zu erreichen. Ministerin von der Leyen hatte schon im letzten Jahr erklärt, die Truppenstärke um 20.000 Soldaten auf 198.000 zu erhöhen.
Mehr Geld für Kriegseinsätze, mehr Soldaten für die Bundeswehr: Die Armee wird ihre Anstrengungen erhöhen, junge Menschen für den Dienst in der Bundeswehr anzuwerben. Mehr Werbung auf allen Ebenen, mehr Bundeswehr in den Schulen, um die Jugendlichen schon ab der 8 Klasse anzusprechen. Dagegen setzen wir unsere Aufklärungs- und Protestaktionen. Mit einer Tagung „Keine Jugendlichen zur Bundeswehr – Nein zur Aufrüstung der Armee!“ am 28. April im DGB-Haus in Essen wollen wir gemeinsam mit der GEW NRW und der DFG-VK NRW über den Zugriff der Armee auf Minderjährige und auf die Folgen einer Verdoppelung des Militäretats diskutieren. Als Referenten haben wir Michael Schulze von Glaßer von der DFG-VK und Lühr Henken vom Kasseler Friedensratschlag gewonnen.
Hier der  Flyer zur Tagung  mit dem Hinweis auf die Anmeldung

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