Gewerkschaft und SchülerInnenvertretung fordern Kündigung der Kooperationsvereinbarung

Presserklärung 31.10.16

Auf einer Tagung am vergangenen Samstag in Düsseldorf haben Friedensgruppen wie die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte Kriegsdienstgegner (DFG-VK) NRW, die GEW NRW und die LandesschülerInnenvertretung NRW ihre Forderung bekräftigt, die Kooperationsvereinbarung zwischen Schulministerium und Bundeswehr zu kündigen. Auch mit der überarbeiteten Vereinbarung von 2012 habe das Schulministerium es in vier Jahren nicht erreicht, die einseitige Präsenz der Bundeswehr an Schulen zu stoppen, so Joachim Schramm vom Bündnis „Schule ohne Bundeswehr NRW“. Die Tagungsteilnehmer nahmen mit Empörung zur Kenntnis, dass auch Minderjährige für die Bundeswehr geworben und eingestellt werden. Diese Praxis soll laut Aussage der Verteidigungsministerin auch fortgesetzt werden.

IMG_1524klDas Bündnis „Schule ohne Bundeswehr NRW“, die GEW NRW und die DFG-VK NRW hatten zu der Tagung eingeladen, an der Schülerinnen, Lehrer und Friedensaktivisten aus verschiedenen Organisationen teilnahmen. Mit Blick auf die im nächsten Jahr anstehenden Landtagswahlen diskutierten die TeilnehmerInnen Aktionen im Wahlkampf, um den Landtagskandidaten die Forderung „Schule ohne Bundeswehr“ nahezubringen. Auch für eine Stärkung der Friedensbildung an Schulen in NRW wollen sich die Aktivisten einsetzen.DSC07306

Die ReferentInnen Claudi Haydt (IMI) und Joachim Schramm (DFG-VK NRW) sowie die Moderatorin Dorothea Schäfer (GEW NRW)

 

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