Aachener Friedenspreis sorgt für Diskussionen

Am 1. September ist der Aachener Friedenspreis nun den Preisträgern übergeben worden. In einer feierlichen Veranstaltung nahmen die Robert-Blum-Gymnasium (Berlin) und die Käthe-Kollwitz-Schule (Offenbach) den Preis für ihre konsequente Haltung gegen Bundeswehr-Auftritte an Schulen sowie die Internationale Schule Dohuk den Preis für ihr Engagement für Frieden und Verständigung entgegen.

Besonders die Preisvergabe an die deutschen Schulen, die sich gegen die Bundeswehr-Auftritte gewandt haben, sorgte schon in den letzten Wochen für heftige Diskussionen in der ganzen Republik. Damit wurde die fragwürdige Praxis der Bundeswehr, an Schulen Nachwuchs zu rekrutieren aber auch einseitig Meinung zu beeinflussen, in noch weiteren Kreisen bekannt gemacht. Natürlich gab es auch die Bundeswehr-Befürworter in Medien und Politik, die gegen den Aachener Friedenspreis wetterten.

Wir als Bündnis „Schule ohne Bundeswher NRW haben die Preisvergabe ausdrücklich begrüßt. Bei der Verleihung konnten wir mit einem Informationsstand vertreten sein. Bei der zuvor stattfindenden Antikriegstags-Veranstaltung der DGB-Jugend NRW Süd-West hielt Tom Josten von der LandesschülerInnenvertretung einen Redebeitrag im Namen des Bündnisses.

Hier die Laudatio von Dorothea Schäfer, Landesvorsitzende der GEW NRW : Laudatio Schäfer

Hier einige Pressestimmen:
Drei Schulen für den Frieden (Aachener Nachrichten)
Raus aus den Klassenräumen (TAZ)

 

 

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